Ihr Aufenthalt

Bevor es losgeht

Eine Rehabilitation kann jeder gesetzlich Versicherte bei seiner Krankenkasse oder Rentenversicherung beantragen.

Bei vielen Krankheiten oder medizinischen Eingriffen sind anschließende Anschlussheilbehandlungen unverzichtbar, um die Gesundheit des Patienten wieder herzustellen und zu erhalten.

Mit der Änderung des § 40 Abs. 2 SGB V wird es Versicherten jetzt regelmäßig ermöglicht, bei ihrer Krankenkasse eine medizinisch geeignete Wunschklinik – ggf. gegen Übernahme von Mehrkosten – durchzusetzen. Neu und bemerkenswert ist, dass entgegen der jüngsten Rechtsprechung des BSG der Versicherte keine Mehrkosten für seinen Klinikwunsch zu tragen hat, wenn er seine medizinisch geeignete Wunschklinik mit seiner persönlichen Lebenssituation, dem Alter, dem Geschlecht, der Familie sowie religiösen und weltanschaulichen Bedürfnissen begründen kann (§ 9 Abs. 1 S. 1 und 2 SGB IX).

Beantragung einer Rehabilitationsmaßnahme (Heilverfahren) bzw. einer Anschlussheilbehandlung:

Rehabilitationsmaßnahme (Heilverfahren):

Rehabilitationsmaßnahmen müssen beim zuständigen Kostenträger beantragt werden. Bei Berufstätigen ist dies in der Regel die Deutsche Rentenversicherung. Bei Rentnern, Hausfrauen/-männern oder Erwerbslosen die gesetzliche Krankenkasse. Die Beantragung erfolgt durch Ihren Haus- oder Facharzt, da dieser dem Antrag eine schriftliche Begründung beifügen muss.

Der verantwortliche Kostenträger prüft den Antrag hinsichtlich der Diagnose und des Indikationsspektrums. Nach der Genehmigung erhält die entsprechende Klinik die Unterlagen.

Die Terminfestlegung erfolgt in der Regel zusammen mit Ihnen, wobei wir soweit möglich gerne auf Ihre individuellen Wünsche eingehen. Steht der Termin fest, erhalten Sie unser Einladungsschreiben.

Anschlussheilbehandlung:

Im Anschluss an eine Behandlung im Akutkrankenhaus kann eine Anschlussheilbehandlung (AHB) oder Anschlussrehabilitation (AR) erforderlich sein. Die Antragstellung beim zuständigen Kostenträger (Krankenkasse oder Rentenversicherung) regelt üblicherweise der Sozialdienst des Krankenhauses.

Nach der Prüfung der Indikation sprechen wir die Termine telefonisch mit dem Krankenhaus oder bei Bedarf auch mit dem Kostenträger ab.

Patienteninformation

Gesetzliche Krankenversicherung

Nach § 111 Absatz 2 SGB V besteht ein Versorgungsvertrag mit allen gesetzlichen Krankenversicherungen.

Die Beantragung einer Anschlussheilbehandlung erfolgt über:

  • den Sozialdient im Krankenhaus
  • die Krankenkassen
  • die Rentenversicherungen

Die Beantragung einer Rehabilitation über:

  • den behandelnden Hausarzt
  • den behandelnden Facharzt

Bei einer Anschlussheilbehandlung durch eine Krankenkasse oder einen Rentenversicherungsträger erfolgt eine kurze telefonische Terminabsprache mit dem Kostenträger und dem Krankenhaus.
Ihre Ansprechpartnerinnen in der Müritz Klinik:

Frau Tiede
Tel.: 03991 740166

Frau Schnippkoweit
Tel.: 03991 740163

Dokumente:

Private Krankenversicherung

Die Aufnahme von privat krankenversicherten Personen ist in der Müritz Klinik selbstverständlich möglich. Wichtig ist, dass Sie vorab mit Ihrer privaten Krankenkasse und ggfs. Ihrer Beihilfestelle abklären ob diese die Kosten Ihres Rehabilitationsaufenthaltes übernehmen. In der Regel erfolgt die Abrechnung über Sie als Patient. Die Klinik erfüllt die Voraussetzung der §§ 6 und 7 der Beihilfeverordnung und ist deshalb beihilfefähig. Die Aufnahmemodalitäten werden direkt mit Ihnen abgesprochen. Kommen Sie zu einer Anschlussheilbehandlung (AHB) zu uns, erfolgt die Terminabsprache mit dem Krankenhaus.

Ihre Ansprechpartnerin in der Müritz Klinik:

Frau Marxkord
Tel.: 03991 740345